Mixtape Migration

Ein Stadtrundgang zu Leben & Arbeiten in Frankfurt

Hin zu einer Gesellschaft, in der wir gemeinsam und bewusst gestalten, wie wir selbstbestimmt leben und arbeiten wollen. In der Menschen ohne Zwang verschieden sein können.

Am 06.11 geht der virtuelle Stadtrundgang ‚Mixtape Migration‘ online. 

Das würden wir gerne mit euch feiern – ganz analog, mit einem Stadtrundgang in Präsenz! 

Was bedeutet es heute nach Frankfurt zu migrieren, hier anzukommen, zu leben und zu arbeiten? Welche Erfahrungen machen Menschen in ihrem Alltag, in Behörden, bei der Arbeit oder auf der Suche danach? Welche strukturellen Ausgrenzungsmechanismen gibt es und welche Handlungsspielräume erkämpfen sich Menschen? An welchen Orten manifestiert sich Migration im Stadtbild? Mixtape Migration geht diesen Fragen im Rahmen eines virtuellen Stadtrundgang durch Frankfurt am Main nach. Zu Wort kommen Betroffene und Aktivist*innen, die von Ausgrenzungen, Diskriminierungen und ihren Kämpfen gegen selbige berichten.  

Am Samstag, den 06. November, wollen wir gemeinsam mit euch den virtuellen Stadtrundgang eröffnen – ganz analog! Treffpunkt ist das NiKa (Niddastraße 57). Von dort aus starten wir um 14 Uhr zu einem ca. zweistündigen Stadtrundgang durch Frankfurt, im Rahmen dessen wir an verschiedenen Stationen etwas über die Inhalte der virtuellen Tour erfahren werden. Der Stadtrundgang endet gegen 16:30 Uhr am Paradieshof in Sachsenhausen. 

Ihr wollt den Stadtrundgang lieber auf eigene Faust machen? Kein Problem! Ab dem 06.11 geht die Homepage zum virtuellen Stadtrundgang online. Auf www.mixtapemigration.de könnt ihr euch ganz einfach durch die Inhalte der Tour klicken. Wenn ihr am 06.11 auf eigene Faust unterwegs sein wollt, könnt ihr euch zudem zwischen 13-16Uhr am NiKa eine Karte mit allen Stationen sowie ein Heißgetränk abholen.  

In Kürze: 

Wann? 06.11, ab 14Uhr  

Wo? Treffpunkt ist das NiKa (Niddastraße 57)

Und Corona? Haltet euch bitte an die üblichen Vorsichtsmaßnahmen. Bringt eine Maske mit und bleibt zu Hause, wenn ihr euch krank fühlt  

Sonst noch was? Am 06.11 wird es an zwei Stationen warme Getränke geben. Bringt eine Tasse mit. 

 

An der Virtual Tour mitgewirkt haben u.a. Copwatch FFM, Project.Shelter, Community for all Darmstadt, der AK 2.Stock im Klapperfeld, das Kollektiv ohne Namen und das Medienkollektiv FFM.  

Wir freuen uns auf euch! 

 

Was wir tun & was uns bewegt:

Bei turn the corner wollen wir vor allem drei Dinge: ermöglichen, nachdenken, verbinden.

ermöglichen.

Vielen selbstorganisierte Gruppen haben es schwer, an Räume, Gelder oder Workshops zu kommen. Oft frisst auch die gegenseitige solidarische Unterstützung Zeit und Kraft. Wir wollen hier Abhilfe schaffen, Projekte durch Infrastruktur und Ressourcen unterstützen und es so politischen Gruppen ermöglichen, mehr Energie und Zeit in ihre politische Arbeit zu stecken.  

nachdenken.

Was läuft eigentlich falsch in dieser Gesellschaft? Wie könnte der Weg zu einer besseren Gesellschaft aussehen, in der wir selbstbestimmt leben können? In politischen Kämpfen müssen wir uns ständig fragen, wie wir die Welt verstehen und welche Strategien wirklich Änderung versprechen. Mit Veranstaltungen, Konferenzen, Workshops und Kunstprojekten wollen wir uns gegenseitig politisch bilden – auch mit ungewöhnlichen Formaten und an neuen Orten.

verbinden.

Wir alle sind von ganz unterschiedlichen Problemen betroffen, oft stehen sich Interessen in der Konkurrenzgesellschaft vereinzelt gegenüber. Wir wollen Zusammenhänge ergründen und begreifen und uns vernetzen, um gemeinsam gesellschaftliche Spaltung und Ausgrenzung zu überwinden. 

ermöglichen.

Vielen selbstorganisierte Gruppen haben es schwer, an Räume, Gelder oder Workshops zu kommen. Oft frisst auch die gegenseitige solidarische Unterstützung Zeit und Kraft. Wir wollen hier Abhilfe schaffen, Projekte durch Infrastruktur und Ressourcen unterstützen und es so politischen Gruppen ermöglichen, mehr Energie und Zeit in ihre politische Arbeit zu stecken.  

nachdenken.

Was läuft eigentlich falsch in dieser Gesellschaft? Wie könnte der Weg zu einer besseren Gesellschaft aussehen, in der wir selbstbestimmt leben können? In politischen Kämpfen müssen wir uns ständig fragen, wie wir die Welt verstehen und welche Strategien wirklich Änderung versprechen. Mit Veranstaltungen, Konferenzen, Workshops und Kunstprojekten wollen wir uns gegenseitig politisch bilden – auch mit ungewöhnlichen Formaten und an neuen Orten.

verbinden.

Wir alle sind von ganz unterschiedlichen Problemen betroffen, oft stehen sich Interessen in der Konkurrenzgesellschaft vereinzelt gegenüber. Wir wollen Zusammenhänge ergründen und begreifen und uns vernetzen, um gemeinsam gesellschaftliche Spaltung und Ausgrenzung zu überwinden. 
Frontalansicht vom NIKA

Project Shelter: Gegen Rassismus, für ein Zentrum

Warum kämpft Project Shelter für ein selbstverwaltetes Zentrum? Warum haben besonders migrantische Arbeiter*innen durch Corona ihren Job verloren? Das und viel mehr erfährst du in diesem Interview aus hr2 der Tag.

Anousha ist Aktivistin bei Project Shelter und hat die Support-Stelle inne, die wir für das Projekt geschaffen haben. Dort koordiniert sie die Schlafplatzsuche und Unterstützung bei Behördenproblemen. Mit euren Spenden finanzieren wir aber nicht nur die Stelle: Wir unterstützen Project Shelter mit Workshops zu Arbeitsrechten und übernehmen Anwaltskosten, etwa wenn nicht gezahlter Lohn vor Gericht erkämpft werden muss.
Frontalansicht vom NIKA

Der Community Space im NIKA 

Es wurde auch Zeit: Antirassistische Gruppen wie noborder, Project Shelter, Afghan Refugees Movement, Initiative Schwarze Menschen in Deutschland und viele weitere haben endlich einen gemeinsamen Raum im Bahnhofsviertel in Frankfurt: Der CommSpace! Hier finden Nachbarschaftscafés, Veranstaltungen und das antirassistische Beratungsnetzwerk statt. Wir freuen uns seit der Gründung mit dabei zu sein und finanzieren den Raum auch mit.  

Frontalansicht vom NIKA

Ein Blick zurück – und nach vorne

2020 – auch für uns bei turn the corner ein schwieriges Jahr, wir blicken gemeinsam zurück. Corona und die damit verbundenen Maßnahmen haben auch uns und unsere Arbeit beeinflusst und gehemmt. 2020 ist auch das Jahr der Ereignisse, die für uns schwer auszuhalten sind, die traurig und wütend machen.

Der rechtsradikale Angriff auf eine Shishabar in Hanau, eine Reihe antisemitischer Anschläge und Morde, racial profiling, lauter rechtsradikale „Einzelfälle“ bei der Polizei, das Sterben an den EU-Außengrenzen: Es wird ganz klar, dass anti-rassistische Arbeit wichtiger denn je ist. Die dadurch entstandenen Protestbewegungen, die Initiativen, der Zusammenhalt der Communities hat uns gezeigt, was solidarische Strukturen bedeuten können. Mit diesem Text wollen wir zurück blicken – und nach vorne.

Frontalansicht vom NIKA

Der Workshoptag: UnsichtbArbeit / Invisible Work 

Hungerlöhne, unbezahlte Überstunden, Rassismus am Arbeitsplatz und die ständige Angst, Job und Aufenthalts­status zu verlieren – im Februar 2020 haben wir mit euch einen Tag darüber diskutiert: Wie hängen Kapitalismus und Migration zusammen? Und was bedeutet das für die Lebensrealitäten von Menschen?

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5 Gründe, warum deine Spende bei uns gut aufgehoben ist

1.

Wir wollen scheinbar Unsichtbares sichtbar machen. Illegalisierte Arbeitsverhältnisse, Ausbeutung, Rassismus, Obdachlosigkeit – wir kritisieren diese Verhältnisse und machen sie öffentlich. Dazu arbeiten wir eng mit lokalen politischen Gruppen zusammen und suchen gemeinsam nach politischen Strategien dagegen.

 

2.

Wir finanzieren eine Support-Stelle für Project Shelter, die Unterbringung organisiert und bei Problemen mit Arbeitsamt und Ausländerbehörde unterstützt. So bleibt bei Project Shelter wieder mehr Zeit und Kraft für den Kampf für ein selbstverwaltetes Zentrum. Mit deiner Spende unterstützt du gleichzeitig auch Project Shelter.

 

 

3.

Wir wollen grundsätzliche Veränderungen mit langem Atem voranbringen. Damit wir eines Tages selbstbestimmt leben und arbeiten können, muss sich die Gesellschaft in allen Bereichen grundsätzlich verändern. Um die vielen vereinzelten Kämpfe dazu zu verbinden, braucht es neue Konzepte: Wir wollen politische Bildung, Support von selbstorganisierten Gruppen, Netzwerk und Strategie zusammendenken.

 

4.

Wir bieten unsere Angebote kostenlos und offen für alle an. Egal ob Beratungen, Workshops oder Online-Angebote – nur mit deiner Spende können wir das allen frei zugänglich machen. Das ist besonders wichtig: Politische Arbeit und Bildung dürfen keine Frage des Geldbeutels, Aufenthaltsstatus oder anderem sein. Nur so können wir gemeinsame Kämpfe führen. Vielen Menschen wird der Zugang zu Bildung strukturell erschwert – dem wollen wir entgegenwirken.

 

 

5.

Wir unterstützen solidarische und politische Projekte und Gruppen in Frankfurt: mit finanziellen Mitteln, Workshops und unserem Netzwerk. Aktuell unterstützen wir zum Beispiel Project Shelter und den Community Space. Mit deiner Spende förderst du politische Arbeit direkt und vor Ort.

 

1.

Wir wollen scheinbar Unsichtbares sichtbar machen. Illegalisierte Arbeitsverhältnisse, Ausbeutung, Rassismus, Obdachlosigkeit – wir kritisieren diese Verhältnisse und machen sie öffentlich. Dazu arbeiten wir eng mit Betroffenen und lokalen politischen Gruppen zusammen und suchen gemeinsam nach politischen Strategien dagegen.

 

2.

Wir finanzieren eine Support-Stelle für Project Shelter, die Unterbringung organisiert und bei Problemen mit Arbeitsamt und Ausländerbehörde unterstützt. So bleibt bei Project Shelter wieder mehr Zeit und Kraft für den Kampf für ein selbstverwaltetes Zentrum. Mit deiner Spende unterstützt du gleichzeitig auch Projekt Shelter.

 

 

3.

Wir wollen grundsätzliche Veränderungen mit langem Atem voranbringen. Damit wir eines Tages selbstbestimmt leben und arbeiten können, muss sich die Gesellschaft in allen Bereichen grundsätzlich verändern. Um die vielen vereinzelten Kämpfe dazu zu verbinden, braucht es neue Konzepte: Wir wollen politische Bildung, Support von selbstorganisierten Gruppen, Netzwerk und Strategie zusammendenken.

 

4.

Wir bieten unsere Angebote kostenlos und offen für alle an. Egal ob Beratungen, Workshops oder Online-Angebote – nur mit deiner Spende können wir das allen frei zugänglich machen.

 

5.

Wir unterstützen solidarische und politische Projekte und Gruppen in Frankfurt langfristig: mit finanziellen Mitteln, Workshops und unserem Netzwerk. Aktuell unterstützen wir zum Beispiel Project Shelter und den Community Space.

 

So kannst du uns unterstützen:

Besonders einfach und schnell geht das mit unserem Spendentool (von Paypal über Kreditkarte bis zu Lastschrift alles dabei). Weiter unten findest du alle Informationen, wie du uns sonst noch spenden kannst und wie du deine Spende ganz einfach von der Steuer absetzen kannst. Im Moment benötigen wir insbesondere Spenden, um unseren Rechtsfonds gegen Abschiebungen zu füllen.
Warum Spenden für uns so wichtig sind
Wir wollen als eingetragener gemeinnütziger Verein so unabhängig und frei wie möglich mit sein und politische Arbeit nicht nur von Kampagne zu Kampagne denken und planen. Doch ein gewisses Maß an Unabhängigkeit und Planungssicherheit kostet Geld. Ein Großteil der Spenden fließt in Projekte, außerdem benötigen wir Unterstützung für unsere eigene Infrastruktur wie Büromiete, Gehälter für die Stellen und vieles mehr. Besonders monatliche Spenden, die nicht an einen bestimmten Zweck gebunden sind, verschaffen uns die nötige finanzielle Sicherheit. Auch eine einmalige Spende, vielleicht an ein bestimmtes Projekt, ist eine große Hilfe. Ihr könnt sowohl über unser Spendentool, aber auch direkt per Überweisung spenden. Deine Spende an uns kannst du auch ganz einfach von der Steuer absetzen.

Dauer- und Einzelspende per Überweisung
Selbstverständlich kannst du ganz klassisch per Überweisung spenden. Dazu kannst du einfach an unser Konto überweisen. Wenn du unser Spendentool benutzt, senden wir die die Überweisungsdaten auch ganz einfach per Mail zu. Selbstverständlich senden wir dir auf Wunsch auch eine Spendenbescheinigung zu. Ganz besonders freuen wir uns natürlich über Daueraufträge.

Spendenkonto

Kontoinhaber: turn the corner e.V.
IBAN: DE44 5019 0000 6300 9023 49
BIC: FFVBDEFF
Institut: Frankfurter Volksbank e.G.

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Deine Spende kannst du übrigens auch von der Steuer absetzen, da turn the corner gemeinnützig ist. Dafür stellen wir gerne eine offizielle Spendenbescheinigung zur Vorlage beim Finanzamt aus. Schreibt uns einfach an info@turnthecorner.de – im Spendentool könnt ihr die Bescheinigung auch ganz einfach direkt nach der Spende anfordern.

Bis 200 € pro Spende kannst du deine Spende übrigens auch ohne Spendenbescheinigung von der Steuer absetzen. Dem Finanzamt reicht hier dann ein Kontoauszug und der „Vereinfachte Spendennachweis“ (hier einfach herunterladen), der bestätigt, dass wir gemeinnützig sind. Bei Spenden mit PayPal oder Klarna geht das leider noch nicht – hier stellen wir euch gerne ein Spendenbescheinigung aus.

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